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Was ist eine Datensicherung und wie profitiert Ihr Unternehmen davon?

Definition Datensicherung

Bei einer Datensicherung (engl. Backup) werden Daten auf ein externes Speichermedium kopiert, um sie im Falle eines Datenverlusts zeitnah wiederherstellen zu können. Diesen Wiederherstellungsvorgang bezeichnet man in der Fachwelt als Restore. Die Datensicherung ist ein integraler Bestandteil der Disaster Recovery, die im Ernstfall auch die Wiederherstellung zerstörter Hardware und der gesamten IT-Infrastruktur umfasst.

Die Ursachen für Datenverlust sind vielfältig und reichen von Hardwaredefekten und Nutzerfehlern über gezielte Cyberangriffe bis hin zu Bränden oder Überschwemmungen. Um auch gegen physische Katastrophen gewappnet zu sein, ist es essenziell, die Speichermedien an einem sicheren, räumlich getrennten Ort aufzubewahren. Grundsätzlich unterscheiden wir zwei Formen: Das File-Backup sichert gezielt die Daten, die Sie zum Arbeiten benötigen (z. B. Dokumente und Tabellen), während ein Image-Backup ein komplettes Abbild des gesamten Systems inklusive Betriebssystem und Programmen erstellt. Dabei ist die Datensicherung nur ein Teilaspekt der umfassenden Datensicherheit, die alle technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen eines Unternehmens umfasst.

Die 3 wichtigsten Sicherungsarten

Abhängig von der Änderungsrate Ihrer Daten bieten sich unterschiedliche Verfahren an:

1. Vollsicherung

Bei einer Vollsicherung werden jedes Mal alle Daten komplett auf das Backup-Medium übertragen. Dies vereinfacht die Organisation, ist jedoch sehr ressourcenintensiv und benötigt bei großen Datenmengen im Petabyte-Bereich enorm viel Zeit. Daher werden Vollsicherungen meist als wöchentliche Basis genutzt oder in Umgebungen mit überschaubaren Datenmengen wie bei Datenbanken eingesetzt.

2. Differenzielle Datensicherung

Nach einem initialen Vollbackup werden hier nur noch die Daten gesichert, die seit diesem Vollbackup verändert wurden oder neu hinzugekommen sind. Dies spart massiv Speicherplatz und Zeit, da das System nach dem Backup sofort wieder die volle Arbeitsgeschwindigkeit erreicht. Zudem lassen sich alte differenzielle Stände einfach löschen, sobald ein aktuellerer Stand vorliegt, was das Backup-System schlank und übersichtlich hält.

3. Inkrementelle Datensicherung

Das inkrementelle Backup baut immer auf dem direkt vorangegangenen Sicherungslauf auf (schrittweise). Dadurch ist der Speicherbedarf hier am geringsten. Der Nachteil zeigt sich jedoch beim Restore: Um den aktuellen Stand wiederherzustellen, müssen das Vollbackup und alle darauf folgenden inkrementellen Teile in der exakt richtigen Reihenfolge zusammengefügt werden.

Effiziente Backup-Rotation und Historisierung

Um auch auf ältere Versionen zugreifen zu können, haben sich verschiedene Strategien zur Organisation der Medien bewährt:

Das Großvater-Vater-Sohn-Prinzip (Generationenprinzip)

Hierbei werden Sicherungen in verschiedenen Zyklen erstellt:
  • Sohn-Backup: Täglich am Ende des Werktags.
  • Vater-Backup: Wöchentlich am Freitag.
  • Großvater-Backup: Monatlich am Ende des Monats.
Dieses Prinzip erfordert meist 20 Speichermedien und stellt sicher, dass Sie jederzeit auf Stände zugreifen können, die Tage, Wochen oder Monate zurückliegen.

Die Türme von Hanoi

Diese Methode basiert auf dem gleichnamigen Knobelspiel und bietet einen optimalen Kompromiss zwischen der Anzahl der Medien und dem Alter der Backups. Bei nur fünf Medien lässt sich ein Zeitraum von 16 Tagen abdecken, bevor das älteste Medium überschrieben wird. Es ist eine mathematisch effiziente Lösung, um mit weniger Hardware eine tiefe Historie zu pflegen.

Vor- und Nachteile der Speichermedien

  • Tape (Magnetband): Bewährt, kostengünstig für große Datenmengen, aber verschleißanfällig und langsamer beim Direktzugriff.
  • Festplatte (HDD): Kompakt, schnell im Zugriff und ideal für kleinere Unternehmen, jedoch mechanisch empfindlich.
  • SSD: Extrem schnell, erschütterungsresistent und mit hohen Kapazitäten, aber derzeit noch mit hohen Anschaffungskosten verbunden.
  • Cloud: Nahezu unbegrenzter Speicherplatz, nutzungsabhängige Abrechnung und optimaler Schutz vor lokalen Katastrophen. Eine Private Cloud bietet hierbei zusätzlichen Schutz vor Hackerangriffen durch isolierte Netzwerkverbindungen.

Das Ziel: Maximale Redundanz

Um einen umfassenden Schutz zu gewährleisten, sollten Sie stets Redundanz anstreben. Die bewährte 3-2-1-Regel besagt: Verfügen Sie über drei Kopien Ihrer Daten, auf zwei verschiedenen Medientypen, wobei eine Kopie extern (Off-Premises) gelagert wird. Mit einer professionellen Lösung wie AllSync lassen sich diese komplexen Anforderungen an Redundanz und Rotation vollautomatisch und zuverlässig umsetzen.

Überzeugen Sie sich selbst von der Leistungsfähigkeit von AllSync und laden Sie die Gratis-Demo herunter.


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